| Die Ziele der Wirtschaftspolitik | |
|---|---|
Nach dem Stabilitätsgesetz (Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wirtschaftswachstums) haben Deutschland, sowie all seine Bundesländer bei ihrer Wirtschaftspolitik die Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts zu beachten. Das bedeutet, dass auf allen Märkten ein Marktgleichgewicht herrscht. Ein Marktgleichgewicht besteht, wenn das Angebot genau so groß ist, wie die Nachfrage. Die staatliche Wirtschaftspolitik verfolgt einige Ziele, wie zum Beispiel die Stabilität des Preisniveaus. Auch ein hoher Beschäftigungsstand in Deutschland ist ein wichtiges Ziel. Hierbei wird die Vollbeschäftigung angestrebt um eine Beschäftigung dauerhaft zu garantieren. Ein steigendes und angemessenes Wirtschaftswachstum ist ein ebenso wichtiges Ziel der staatlichen Wirtschaftspolitik, wie das außenwirtschaftliche Gleichgewicht. Das außenwirtschaftliche Gleichgewicht wird erreicht, wenn der Import gleich dem Export ist. All diese quantitativen Ziele nennt man auch magisches Viereck. Magisch, weil es praktisch unmöglich ist, alle Ziele auf einmal zu erreichen. So ist zum Beispiel das Wirtschaftswachstum oft mit Preissteigerungen verbunden. Um diese quantitativen Ziele zu erreichen, werden verschiedene Maßnahmen eingesetzt. Dieses bezeichnet man als Konjunkturpolitik. Die Wirtschaftspolitik verfolgt aber noch weitere, qualitative Ziele. Ein soziales Ziel zum Beispiel ist die gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung. Ein ökologisches Ziel ist beispielsweise die Erhaltung der Umwelt durch den Umweltschutz. Wenn die quantitativen und qualitativen Ziele zusammengefasst werden, so spricht man auch vom magischen Sechseck. | |
| Bitte beachten Sie noch folgende Angebote | |
| Berufsunfähigkeitsversicherungen | Wirtschaftsfachwirt |